Frische Kurz-Kritiken (4): Skyscraper

Frische Kurz-Kritiken (4): Skyscraper

Was? FBI-Agent Will Sawyer (Dwayne “The Rock” Johnson) hat sich nach einem misslungenen Einsatz aus seiner Branche zurückgezogen. Mit seiner Frau, der Miltär-Ärztin Sarah (Neve Campbell), und den Zwillingen lebt der amputierte Hüne nun im größten Wolkenkratzer der Welt in Hongkong, um dort im Auftrag von dessen Erbauer – Philantrop Zhao Long Ji (Chin Han) – für die Sicherheit zu sorgen. Diese ist allerdings akut gefährdet, als Terroristen ein Feuer legen, um den Milliardär zu erpressen. Um seine Familie, seinen Auftraggeber und das Gebäude zu retten, muss die Ein-Bein-Armee also nochmal ran. Gut, dass er immer reichlich Klebeband dabei hat…

Wo? im Kino

Wie? Man bekommt, was man erwartet: “The Rock” reißt sich für seine Lieben förmlich ein Bein aus, um in dieser tumben, aber unterhaltsamen Variante von “Stirb langsam” den Tag zu retten. Johnson weiß, was er tut – er ist clever und selbstironisch genug, um die immer gleiche Rolle nicht langweilig werden zu lassen. 90’s-Darling Neve Campbell hat erwartbar den Charme und das Talent, um an seiner Seite als überraschend passende Partnerin die bösen Buben zu vertrimmen. Und Pablo Schreiber (“Orange Is The New Black”, “American Gods”) empfiehlt sich in der Figur des zunächst undurchsichtigen – Spoiler! – Widerlings als seinem Halbbruder Liev durchaus ebenbürtig. Die eigentliche Hauptrolle spielt indes das Hochhaus, letztlich also die Spezialeffekte. Und die können sich sehen und hören lassen: Es kracht und rumpelt ordentlich, schwindelfrei sollte man außerdem sein. Ideal also für einen Kino-Abend ohne intellektuellen Anspruch oder demnächst für Heimkino mit kalten Getränken. Er humpelt auf jeden Fall souverän über die Ziellinie, dieser Wolkenkratzer unter den aktuellen B-Movies.

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